Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Das Universitätsklinikum Halle (Saale) –UKH– stellt mit 3300 Mitarbeitern für etwa 1.2 Mio. Menschen im südlichen Sachsen-Anhalt die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau sicher. Ein Forschungsschwerpunkt ist die Wirksamkeit von Patientenedukation durch Pflegende. In den Projekten „Alltagsautonomieförderung von Tumorschmerzpatienten“ (BMBF, FKZ01GT060), „FAMKOL“ (BMG) und „Dementia Care Nurse“ (EFRE) wurden Schulungskonzepte entwickelt, die Pflegende unter Einbindung der Angehörigen befähigen komplexe edukative Interventionen in die Pflegetätigkeit zu integrieren. Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) verfügt über umfangreiche Expertise in patienten-zentrierten klinischen Studien. Aktuell ist das IGPW zudem Partner im Phase-II ZIM-NEMO Netzwerk „Technikbasierte Assistenzsysteme – TAS“ (BMWi). Zu einschlägigen Vorarbeiten zählt auch das vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt „Technik-gestützte Pflegeassistenzsysteme – TECLA“ (LSA 5218AD/0609M), bei dem die Integrier-barkeit verfügbarer Pflegeassistenzsysteme in Normalwohnungen im Vordergrund stand.

Aufgaben im Projekt:

Ziel der Universitätsmedizin Halle ist die Erarbeitung der Inhalte zu Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger zu den initial enthaltenen Krankheitsbildern. Hierzu werden evidenzbasierte Handlungsempfehlungen aus nationalen pflegerischen Expertenstandards und medizinischen Leitlinien laienverständlich aufbereitet und für den Praxiseinsatz auf technischen Geräten in MoCaB angepasst. Die Universitätsmedizin Halle (UK Halle & IGPW) fokussiert dabei die Prävention und Gesundheitsförderung pflegender Angehöriger hinsichtlich physischer und psychisch –motionaler (Fehl-) Belastungen. Eine Wissensdatenbank soll zum einen Entscheidungshilfen zur Krisenprävention und Krisenbewältigung enthalten, zum anderen sollen unterschiedliche, skalierbare Erhebungskonzepte erarbeitet werden.